Mehr Bäume für den höchstgelegenen Wald in Mexiko

Die Hartwegs Kiefer (Pinus hartwegii) wird auf Englisch auch „Warrior Tree“ genannt – und das aus gutem Grund: Die Bäume sind unglaublich robust, können in extrem hohen Lagen gedeihen und trotzen Waldbränden ebenso wie eisiger Kälte. Diese Kiefernart war sogar Gegenstand von Forschung, um herauszufinden, ob Bäume auf dem Mars wachsen könnten.

 Auf dem Pico de Orizaba, Mexikos höchstem Berg und dem höchsten aktiven Vulkan in Nordamerika, gibt es uralte Exemplare, die auf den Steilhängen auf über 4000 m Höhe eine Art Insel im Himmel bilden. Dieses einzigartige Ökosystem kann entstehen, wenn ein kalter Berggipfel von einem See an heißer Luft umgeben ist, der ein empfindliches Gleichgewicht von Pflanzen und Tieren erhält. Es gibt dort sogar winzige Vulkankaninchen, die Teporingos.

Das Ökosystem ist jedoch stark gefährdet: Jahrzehnte der Holzgewinnung haben rund 80 % des Waldes zerstört, was den Boden erodieren lässt und Überschwemmungen häufiger macht, während Flussbetten austrocknen.

Die lokale Organisation ReforestAcción packt das Problem gemeinsam mit der Arbor Day Foundation an der Wurzel: Das Pflanzen von Kiefernsetzlingen stellt nicht nur dieses wertvolle Ökosystem wieder her, sondern schafft auch Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung. Dort wo der Wald neu wächst, wird der Boden gefestigt und Wasser wird besser gespeichert, wodurch sich auch wieder die Flussbetten füllen werden.

 Wir unterstützen die Aufforstung von rund 8 Hektar Wald. Sieh dir das Video von unserem Partner Planet Wild an und besuche die Vulkanlandschaft und ihre faszinierenden „Warrior Trees“.

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