Wie ihr in Zeiten des #BleibtZuhause etwas für die Umwelt tun könnt

Ihr könnt die Verbreitung des Coronavirus verlangsamen, indem ihr zu Hause bleibt. Doch wenn man tagein, tagaus daheim sitzt, kann sich mit der Zeit ein Gefühl der Ziellosigkeit einstellen. Auf der Couch herumsitzen fühlt sich nicht besonders heldenhaft an, auch wenn es uns in Anbetracht der aktuellen Lage zu Helden und Heldinnen des Alltags macht.

Ich habe festgestellt, dass konkrete positive Aktionen dem Gefühl der Unzufriedenheit mangels Zielen und Kontrolle entgegenwirken können. Im Folgenden sind sechs einfache Dinge aufgeführt, die ihr tun könnt, um dem Planeten von zu Hause aus zu helfen!

Wechselt zu einem grünen Energieversorger

Der Einsatz von Kohle, Gas und Braunkohle facht den Klimawandel an. Tatsächlich sind fossile Brennstoffe Hauptverursacher der Klimakrise. Indem ihr zu einem grünen Energieversorger wechselt, unterstützt ihr nicht nur die Entwicklung erneuerbarer Energien wie Sonnen- und Windenergie: Es ist auch ein starkes politisches Signal dahingehend, dass fossile Brennstoffe nicht mehr zeitgemäß sind.

Allerdings gibt es bei den grünen Energieversorgern auch Unterschiede. Manche leisten lediglich Ausgleichszahlungen, um sich die Umweltfreundlichkeit zu erkaufen, während sie tatsächlich weiter schmutzige Energie erzeugen. Achtet darauf, einen Versorger zu wählen, der auch wirklich in neue Solaranlagen und Windparks investiert.

In diesem Blogartikel haben wir die fünf Stromanbieter aufgezählt, denen wir vertrauen. Wenn man über die Links im Artikel wechselt, können wir dafür 75 neue Bäume pflanzen. Zwei grüne Fliegen mit einer Klappe für nachhaltige Helden und Heldinnen.

Experimentiert mit veganen Rezepten

Die Produktion von Fleisch- und Milchprodukten erzeugt 14.5 % der jährlichen Treibhausgasemissionen, die die Erderwärmung verursachen. Zudem ist die Fleischindustrie Hauptverursacher umfangreicher Rodungen, da Anbauflächen für die Futterproduktion der Nutztiere gebraucht werden.

Pflanzliche Nahrung hat einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck pro Gramm Protein, erspart viel Tierleid und könnte sogar dazu beitragen, neuen Pandemien vorzubeugen. Leckere vegane Rezepte (inklusiver lustiger Kommentare) findet ihr zum Beispiel auf dem YouTube Kanal VeganIstUngesund – oder ihr könnt vegane Rezepte direkt ecosieren.

Wechselt zu einer ethischen Bank

Anstatt Geld für gute Zwecke zu spenden, könnt ihr mitbestimmen, wie euer Geld investiert wird. Das Geld auf eurem Bankkonto wird nicht in einem Stahltresor aufbewahrt: Um Gewinne zu erzielen, investiert eure Bank in Aktien, Staatsanleihen und andere Wertpapiere. Allerdings sind diese Investitionen von einem ethischen und ökologischen Standpunkt aus oft fragwürdig. In den vergangenen drei Jahren haben Banken 1,9 Billionen US-Dollar in fossile Brennstoffe investiert. Es ist höchste Zeit, die Kontrolle über solche Investitionen zu erlangen und zu einer ethischen und grünen Bank zu wechseln. In Deutschland gibt es zum Beispiel die GLS Bank, sowie die Triodos Bank. Auch die Ecosia Konten liegen bei diesen beiden Banken.

Wechselt zu Ecosia

Wenn es euch so geht wie mir, surft ihr aktuell viel im Internet. Gut, dass ihr diesen Zeitvertreib dazu nutzen könnt, etwas Sinnvolles zu tun, und das allein dadurch, dass ihr Ecosia als Suchmaschine nutzt und so mit jeder Suchanfrage dazu beitragt, Bäume zu pflanzen. Jede Suche über Ecosia neutralisiert ca. 1 kg CO2. Die Bäume, die ihr über Ecosia pflanzt, haben aber noch viele andere positive Auswirkungen auf die Umwelt. Sie beugen der Erosion des Bodens vor, schaffen Mikroklimata, die die Pflanzen schützen, machen ausgelaugte Böden wieder fruchtbar und schaffen neuen Lebensraum für bedrohte Tierarten. Außerdem zahlt Ecosia Steuern, respektiert eure Privatsphäre und baut eigene Solaranlagen. Der Wechsel zu Ecosia ist kinderleicht!

Werdet besserer Klimaaktivisten

Den eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern, ist zweifellos ein wichtiger Schritt, aber unsere Welt braucht darüber hinaus weitreichende strukturelle Veränderungen. Damit unser Planet auch für zukünftige Generationen bewohnbar bleibt, müssen wir unserer Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein Ende machen. Wir müssen regenerative Ansätze in der Landwirtschaft einführen. Und Unternehmen müssen aufhören, ihrem Profit größere Bedeutung beizumessen als unserer Umwelt. Aktivismus kann systemrelevante Akteure wie multinationale Konzerne und Regierungen dazu bewegen, umzudenken und massive Veränderungen herbeizuführen.

Ihr könnt eure Auszeit nutzen, um zu lernen, wie man sich aktiv für die Umwelt einsetzt, beispielsweise mithilfe von Webinaren oder der Lektüre von Büchern zum Klimawandel. Ihr könnt eure neuerworbenen Kenntnisse sofort anwenden. Ihr könnt euch beispielsweise dem bevorstehenden digitalen Klimastreik anschließen oder euch für Hilfsfonds einsetzen, die uns den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft erleichtern, in der grüne Arbeitsplätze geschaffen werden, anstatt für Rettungsfonds, die bedingungslos Fluggesellschaften und die fossile Brennstoffindustrie entschädigen.

Lebensmittel retten - von der Couch aus

Wir alle kennen die Geschichte von der krummen Gurke, die vor dem Verkauf im Supermarkt aussortiert wird. In Deutschland wird pro Minute etwa eine LKW Ladung Lebensmittel weggeworfen - 18 Millionen Tonnen pro Jahr. Das sind Lebensmittel in deren Produktion Ressourcen wie Wasser und Energie geflossen sind, und die auch jede Menge CO2 emittiert hat. Wenn diese Lebensmittel unverzehrt weggeworfen werden, war all das umsonst. Lebensmittelverschwendung als Klimakiller.

Die deutsche Supermarktkette SIRPLUS macht es anders als ihre Mitbewerber. Denn dort gibt es nur solche Nahrungsmittel zu kaufen, die sonst weggeworfen worden wären: Lebensmittel, die nicht der Norm entsprechen, falsch bedruckt wurden oder aber das Mindesthaltbarkeitsdatum offiziell überschritten haben, während sie doch noch lange haltbar und genießbar sind. Wer diese Produkte retten möchte, kann das vor Ort in den Berliner SIRPLUS Märkten tun oder aber im Online Shop. Dort kann man sich gemütlich von der Couch aus (und damit in der derzeit empfohlenen Isolation) die sogenannten Retterboxen oder einzelne Produkte nach Hause bestellen. So schützt man nicht nur sich selbst und andere, sondern auch noch den Planeten.



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