Bäume gegen den Hunger in Senegal

Eine Welt ohne Klimawandel wäre nicht nur ein sichererer, gesünderer und schönerer, sondern auch ein gerechterer Ort. Aktuell sind diejenigen, die am wenigsten Schuld tragen an der Klimakrise, am stärksten von den Folgen betroffen. Industrieländer ihrerseits verfügen über die notwendigen Ressourcen, um sich an die neue Klimawirklichkeit anzupassen – Ressourcen, die sie sich beschafft haben durch die Nutzung (und Ausbeutung) der natürlichen Ressourcen unseres Planeten.

Klimawandel in Senegal

In Senegal haben die Menschen infolge des Klimawandels unter immer verheerenderen Hitzewellen und Dürren zu leiden. Auf den meisten Farmen werden nur Mais und Erdnüsse in Monokulturen angebaut. Monokulturen sind ein Überbleibsel aus der Kolonialzeit – eine weitere Ungerechtigkeit – und erfordern den Einsatz giftiger Pestizide und Dünger. Sie laugen die Böden aus und sind für das heutige Klima in Senegal ungeeignet. Und wenn das eine Anbauprodukt aus irgendeinem Grund keinen Ertrag bringt, fällt für den Bauern die Ernte komplett aus.

Wie Bäume Klimagerechtigkeit schaffen

Bäume zu pflanzen hilft, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Die von Ecosia gepflanzten Bäume filtern nicht nur CO2 aus der Luft, sondern neutralisieren tagtäglich mehrere tausend Tonnen CO2. Aber das ist noch nicht alles. Darüber hinaus helfen sie den Menschen, sich an die neuen klimatischen Bedingungen anzupassen.

In Senegal unterstützen wir Kleinbauern dabei, ihre Farmen von Monokulturen auf Waldgärten umzustellen. In einem Waldgarten wachsen neben bis zu 4 000 Bäumen – von denen jedem einzelnen eine ganz bestimmte Rolle zukommt – viele verschiedene Gemüse- und Obstsorten. Die Bäume schaffen ein schützendes Mikroklima, spenden in der heißen Jahreszeit Schatten, speichern Feuchtigkeit und schützen die Anbauprodukte vor Wind und Tieren.

Waldgärten bringen nicht nur größere und vielfältigere Erträge hervor als Monokulturen, sondern auch gesündere Lebensmittel. Außerdem ermöglichen sie eine durchschnittliche Einkommenssteigerung um unfassbare 400 %. Die zusätzlichen Einkünfte ermöglichen den Familien, die Kosten für Schule und ärztliche Versorgung aufzubringen. Vor allem aber sind die Familien jetzt in der Lage, das ganze Jahr über zu produzieren und zu verkaufen, sogar in der Trockenzeit.

Dies beugt einer Mangelernährung vor. Unser lokaler Partner, Trees for the Future, hat senegalesische Bauern gefragt, ob ihre Familie Hunger leidet. 37 % der Farmer, die Monokulturen betreiben, antworteten mit ja. Alle Farmer, die auf Waldgärten umgestellt hatten, verneinten die Frage.

Danke fürs Pflanzen

Die Bäume, die wir mit eurer Hilfe pflanzen, wirken dem Klimawandel entgegen, helfen den Menschen vor Ort, sich an die Folgen anzupassen und tragen zur Abschaffung destruktiver Praktiken aus der Kolonialzeit bei. Schaut euch das Video weiter oben an und erfahrt mehr darüber, wie ein Waldgarten Alltag und Zukunft einer ganzen Familie verändert hat. Und danke an euch, dass ihr dazu beitragt, in diesem Teil der Erde für mehr Sicherheit, Gesundheit und Gerechtigkeit zu sorgen.



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